Kumite

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Neben den unten aufgeführten Kumiteformen gibt es noch weitere Zwischenstufen, denen allen gemeinsam ist, dass der Freiheitsgrad in den einzelnen Übungen immer größer wird.

Am Ende steht dann das sogenannte Jiyu-Kumite, welches wir als Freikampf bezeichnen. Das spielerische Üben dieser Art des Kumites nennt man Randori.

Im Sportkarate des DKV und auch bei uns im Dojo ist beim Kumite kein oder nur sehr leichter Kontakt erlaubt.

Gohon-Kumite

Beim Gohon-Kumite stehen sich Tori und Uke gegenüber. Tori steht in Gedan / Chudan-Kamae und Uke in Shizentai.
Tori sagt die Technik an.
Uke bestätigt diese mit „Oss“.
Tori greift fünf mal mit der angesagten Technik nach vorne an.
Uke wehrt fünf mal mit der angesagten Technik nach hinten ab.
Uke kontert nach der fünften Abwehr mit einem Gegenangriff.
Eine abgewandelte Form des Gohon-Kumite ist das Sanbon-Kumite, welches vom Grundsatz her identisch ist, mit dem Unterschied, dass nach drei Techniken, der Gegenangriff erfolgt (Drei-Schritt-Kampf).

Kihon-Ippon-Kumite

Beim Kihon-Ippon-Kumite spricht man auch vom sogenannten Ein-Schritt-Kampf. Tori steht in Gedan / Chudan-Kamae und Uke in Shizentai.
Tori sagt die Technik an.
Uke bestätigt diese mit „Oss“.
Uke greift einmal mit der angesagten Technik an.
Tori wehrt nach hinten ab und kontert sofort mit einem Gegenangriff.
Diese Art des Trainings resultiert aus der grundlegenden Philosophie der Kampfkünste, die besagt, dass es keine zweite Chance gibt.

Jiyu-Ippon-Kumite

Das Jiyu-Ippon-Kumite ist die logische Fortführung der bereits erklärten Grundschulkumiteformen. Tori steht hier in Jiyu-Kamae und Uke steht ebenfalls in Jiyu-Kamae.
Tori sagt die Technik an.
Uke bestätigt mit „Oss“.
Tori sucht die richtige Distanz und den richtigen Zeitpunkt für seinen Angriff aus und greift an.
Uke weicht beliebig aus und macht die passende Verteidigung.