Karate erobert die Welt!

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Bodhidharma

Im Jahre 523 ließ sich Bodhidharma in der Provinz Henan in der Nähe des heute noch vorhandenen Shaolin-Klosters nieder. Er entwickelte zusammen mit den Mönchen des Klosters den Zen-Buddhismus, der heute in der ganzen Welt bekannt ist.

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Okinawa-Te

Die Entstehung des Te (= Kampf mit der Hand) geht auf ein von König Sho Shin im Jahre 1429 erlassenes Waffenverbot zurück, welches einige der großen Meister dazu veranlasste, den Kampf mit der hohlen Hand zu lehren.

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Gichin Funakoshi

Gichin Funakoshi war der Begründer des modernen Karate. Nachdem er 1917 im Auftrag der Regierung seine Kampfkunst in Japan demonstrieren durfte, war dem Aufschwung des Karate keine Grenzen mehr gesetzt.

Die bis heute in der täglichen Karatepraxis geltende Dreiteilung des Trainings in Kihon, Kumite und Kata resultiert aus seiner Zeit.

Karate-Do: Dein Weg durchs Leben

Karate beinhaltet, wie alle asiatischen Kampfkünste, den Grundsatz des lebensbegleitenden Weges (Do) als zentrales Element. Oberstes Ziel ist nicht Sieg oder Niederlage, sondern die Vervollkommnung des Charakters des Ausübenden.

Ein Karateka arbeitet ein Leben lang daran sowohl seine Kampfkünste als auch seinen Charakter zu verbessern. Er begegnet seiner Umwelt mit Respekt und handelt verantwortungsvoll. Er ist aufmerksam, offen und tolerant und tut alles, um Auseinandersetzungen zu vermeiden. Kommt es dennoch zum Kampf, zeigt er Mut und Entschlossenheit.
Im Training muss sein Gehirn komplexe Bewegungsabläufe verinnerlichen und im Falle einer Kata für ewig abspeichern. Er benötigt schnelle Reflexe, ein sehr gutes Gleichgewichtsgefühl und eine möglichst gute inter- und intramuskuläre Koordination.

Karate hält deshalb nicht nur den Körper, sondern auch den Geist lange Zeit gesund und fit. Es gibt Selbstvertrauen und innere Ruhe und schützt vor voreiligen und falschen Entscheidungen. Karate ist deshalb unabhängig vom Alter ein wunderbarer Sport und hilft seinen Anhängern auch im wirklichen Leben ihren Weg zu gehen.